Siemens TK68E571 Einbau - Brüheinheit Niederhalter als E-Teil

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    • Siemens TK68E571 Einbau - Brüheinheit Niederhalter als E-Teil

      Hersteller: Siemens | Typ-/Modell: TK68E571 Einbau | ca. Baujahr: 2010

      Guten Tag,
      bei unserem Siemens TK68E571 (Einbau) ist der Niederhalter in der Brüheinheit zerbrochen.
      Leider ist der nicht nur in der Mitte gebrochen, sondern auch die beiden Haltenasen links und rechts sind zerbröselt. Somit ist das Reparaturblech zur Stabilisierung leider nicht ausreichend, um die Brüheinheit zu reparieren.
      Meine Frage:
      Gibt es den Niederhalter auch als Ersatzteil?
      Wenn ja, wäre es toll, wenn ich den bei Ihnen kaufen kann. Das Stabilisierungsblech kann ich dann ja gleich mit bestellen.
      Vielen Dank.
      Mit freundlichen Grüßen
      Iris Bennühr

      Mechanische Kenntnisse vorhanden: JA | Elektrische Kentnisse vorhanden: JA | Messgerät vorhanden: JA
    • In der Regel sind es 3D-Drucke die im Netz (Ebay) verkauft
      werden. Diese haben eine sehr unterschiedliche Qualität
      und müssen z.T. erheblich nachgearbeitet werden - kann
      man aber machen.
      Die originalen im Netz sind wohl aus Brüheinheiten ausgebaut
      worden und werden einzeln verkauft. Eine offizielle Bezugsquelle
      für neue Originalniederhalterhalter ist mir nicht bekannt.

      Gruß
      BS
      Fragen zu Defekten an Kaffeeautomaten per Mail oder Konversation werden nicht beantwortet. Dafür gibt es das Forum.
      Küche: Jura Z5 Chrom Bj: 2005
      Büro: Jura XJ9 Bj: 2015
    • Moin zusammen, vielen Dank für die Antworten und Tipps. Das mit den Epoxitharzplatten ist mir zu aufwändig - ich habe keine Dekupiersäge - und so werde ich bei E-Bay einen bestellen und ggf. nachfeilen. Die Edelstahlverstärkung ist sicher sinnvoll und wenn ich eh schon mal dabei bin, baue ich die gleich mit ein.
      Nochmals vielen Dank
      LG
      Iris
    • Pass auf, dass die meisten Niederhalter im Netz ohne
      die Dichtung für das Steigrohr ausgeliefert werden.
      Die muss aus dem alten umgebaut werden.

      Beim Herausziehen aus dem kaputten Niederhalter
      reißen aber leicht die Füßchen ab. Daher nicht
      rausziehen, sondern den alten Niederhalter mit einem
      Seitenschneider vorsichtig so kleinschneiden, dass
      der Gummi "rausfällt".

      Gruß
      BS
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    • Moin,
      nochmal vielen Dank für die Tips soweit. Ich habe gleich ein komplettes Revisionsset bestellt mit allen Dichtungen. Da war dann auch ein neues Gummi für den Niederhalter dabei. Einbau und Dichtungswechsel an der Brühgruppe mit Schlaucherneuerung zum Kaffeeauslauf hat auch gut geklappt.
      Nur leider ist das Ergebnis immer noch negativ. Warum?
      Weil der Kaffee immer noch nicht aus dem Auslauf in die Tasse fließt, sondern im Gerät in der Tropfschale landet.
      Folgende Fakten kann ich feststellen:
      Gerät mahlt den Kaffee, Pumpe pumpt das Wasser, Durchlauferhitzer funktioniert auch, gemahlener Kaffee ist wie nach einem gelungenen Brühvorgang im Tresterbehälter, Dampf- und Heißwasserbezug funktionieren einwandfrei.
      Hast Du noch einen Hinweis, was ich hier noch tun kann?

      Vielen Dank im Voraus.
      LG
      Iris
    • Wenn bei dem Revisionsset für die Brühdichtung und die
      Dichtung vom untere m Kolben keine Lippendichtungen
      sondern "normale O-Ringe" dabei waren, solltest Du die
      keinesfalls verwenden. Die machen nur Probleme...
      Niederhalter und Dichtung sind ok...
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    • Moin moin,
      nach der 2. Reparatur Session bin ich etwas frustriert. Ich habe erfolgreich die Kolbendichtungen von O-Ring auf Lippendichtungen getauscht, das Drainageventil gewechselt und alles wieder erfolgreich zusammengebaut (ohne Schrauben über zu haben ;-)), und dann passte die Brüheinheit nicht mehr rein, weil der Antrieb falsch steht. Ich vermute, dass ich den weißen Mitnehmer auf der Antriebswelle falsch draufgesetzt habe, sodass die korrekte Endstellung nicht gefunden wird. Meine Frage: wie finde ich die korrekte Position? Ich habe keine Markierung gesehen und auch auf dem Video ist das nicht eindeutig zu erkennen.
      2. Frage ist, wie ich den Motor in die korrekte Position bringen kann, ohne die Brühgruppe drin zu haben. Der Motor dreht zwar, wenn ich den Mikroschalter der Brühgruppenerkennung gedrückt halte beim Einschalten, die Motorachse landet dann aber immer im falschen Drehwinkel.
      Für einen weiteren Rat bin ich, wie immer dankbar.
      VG
      Iris
    • JKraft schrieb:

      Meine Frage: wie finde ich die korrekte Position?
      Grundstellung des Antriebs bei einigen Siemens, Bosch, Nivona, Krups und Miele Maschinen.

      Grundsätzlich läßt sich der ausgebaute Antrieb mit einem
      Modellbahntrafo oder einer 9V Batterie verfahren.
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    • Moin nochmals in die Runde,
      leider ist das Thema immer noch nicht vorbei. Beim Einbau des neuen Mitnehmers für das Drainageventil kam es zu folgender Symptomatik:
      Das große Zahnrad auf dem die Welle für den Antrieb sitzt (Antriebsrad) fährt immer in die falsche Ausgangsposition. Anhand der Bilder von Mario (nochmals danke dafür!) konnte ich mit einer 9V Batterie die korrekte Position einstellen (ich nenne das auf den 1. Marker des Antriebsrades oberer Endschalter) und die Brühgruppe ließ sich dann auch einschieben. Beim Testlauf jedoch ergibt sich jetzt ein neues Fehlerbild:
      Gerät startet, wie gewünscht, nach Aufheizen und Anforderung Kaffee malt das Mahlwerk, Brühgruppe fährt in die Kompression und dann kommt die Fehlermeldung "Bohnen füllen" - obwohl genügend Bohnen im Vorrat sind.
      Danach habe ich ausgeschaltet und wieder eingeschaltet.
      Jetzt fährt der Antrieb der Motor wieder in die falsche Position (ca. 5 Grad gegen den Uhrzeigersinn - aus Richtung Brühgruppe) und stoppt auf dem 2. Marker des Antriebsrades. Danach versucht der Antrieb noch 2x die Position zu korrigieren - erfolglos und meldet dann Störung 8.
      Das Spiel habe ich mehrfach wiederholt, die Endschalter am Antrieb getauscht (obwohl die alten meßtechnisch i.O. sind), den Antrieb immer wieder korrigiert aber letztlich ohne Erfolg.
      Die Brühgruppe funktioniert mechanisch einwandfrei. Alles glatt und ohne zu hakeln.
      Habt ihr noch einen Tipp, was ich nun noch tun kann?
      Falls ich etwas nicht verständlich geschrieben habe, kann ich auch Bilder senden.
      Danke für die Hilfe.
      JK
    • JKraft schrieb:

      die Endschalter am Antrieb getauscht (obwohl die alten meßtechnisch i.O. sind)
      Gegen nagelneue???
      Alles andere bringt im Zweifel nicht.
      Und es geht um die zwei an der
      Kurvenscheibe! nicht um die anderen.

      JKraft schrieb:

      nach Aufheizen und Anforderung Kaffee malt das Mahlwerk, Brühgruppe fährt in die Kompression und dann kommt die Fehlermeldung "Bohnen füllen" - obwohl genügend Bohnen
      Fällt das Kaffeemehl irgendwo hin oder ist es deutlich zu
      wenig, so dass die BG einen Pulvermangel diagnostiziert?

      Gruß
      BS
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    • BlackSheep schrieb:

      JKraft schrieb:

      die Endschalter am Antrieb getauscht (obwohl die alten meßtechnisch i.O. sind)
      Gegen nagelneue???Alles andere bringt im Zweifel nicht.
      Und es geht um die zwei an der
      Kurvenscheibe! nicht um die anderen.

      JKraft schrieb:

      nach Aufheizen und Anforderung Kaffee malt das Mahlwerk, Brühgruppe fährt in die Kompression und dann kommt die Fehlermeldung "Bohnen füllen" - obwohl genügend Bohnen
      Fällt das Kaffeemehl irgendwo hin oder ist es deutlich zuwenig, so dass die BG einen Pulvermangel diagnostiziert?

      Gruß
      BS
      Hallo Black Sheep,
      Hier meine Antworten zu Deinen Fragen:
      1. Die Endschalter an der Kurvenscheibe habe ich gegen neue Schalter getauscht. Effekt gleich Null.
      2. Es wird offensichtlich zu wenig Pulver gemahlen, sodass die BG den Bohnenmangel anzeigt. Ich finde kein überschüssiges Pulver irgendwo anders als im Kompressionszylinder.

      Was ich nicht verstehe, ist, dass am Anfang nur der zerbröselte Niederhalter zu sehen war und nun scheinbar eine multiple Fehlersituation existiert. Habe ich das alles "reingebastelt" oder haben sich durch den ersten Defekt einfach die Endschalterpositionen alle verstellt? Wenngleich ich das dann auch nicht verstehe, weil wenn ich das Kurvenrad korrekt justiert habe, eigentlich alle anderen Abläufe ebenfalls korrekt laufen müssten.
      Ich fürchte, dass ich derzeit nur Symptome sehe aber keine Ursachen...
      Aber so schnell geben wir nicht auf ;)

      VG und in gespannter Erwartung
      JK
    • Hallo.

      Da wir jetzt schon mal wissen, dass es ein tatsächliches Problem mit der
      Pulvermenge gibt, rücken jetzt Mahlwerk und der von Harald genannte
      Pulvermengenerkennungsschalter in den Fokus.
      Dieser ist auch sehr tricky, da er bei schlechter Funktion falsche Werte
      an die Steuerung schickt und die versucht danach die Mahlmenge
      anzupassen - das geht dann im Zweifelsfall nach hinten los.

      Der obere Kolben der Brüheinheit federt auch schön in seiner Führung
      und es sind keine Federn gebrochen oder ein Problem durch den neuen
      Niederhalter vorhanden? Wenn das Einfedern des Brühkolbens nicht
      richtig geht gibt der Pulvermahlmengenschalter automatisch falsche Werte
      ab - was auch wieder zu einer Fehlfunktion führt.

      Gruß
      BS
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    • harry owl schrieb:

      JKraft schrieb:

      kommt die Fehlermeldung "Bohnen füllen" - obwohl genügend Bohnen im Vorrat sind.
      Hallohast du den Schalter oben am Antrieb auch getauscht, ich meine nicht den an der Kurvenscheine
      Grüße Harald
      Moin Harald, moin BS, den Schalter habe ich tatsächlich noch nicht gewechselt. Aber beim erneuten auseinanderbauen der Brühgruppe ist mir nun aufgefallen, dass der Kunstoffblock, in den der Niederhalter, die Federn und das Brühsieb eingebaut sind, ein Haarriss hat - von oben aus Richtung Niederhalter genau mittig im Verlauf der Bewegungsrichtung des Kolbens. Das fällt nur auf, wenn man den oberen Kolben (mit dem Sieb dran) nach oben in die Federn hineindrückt. Dann geht der Riss etwas auf (wenige Zehntel Millimeter). Das habe ich nur gesehen, weil BS etwas von "gebrochenen Federn" schrieb. M.a.W., ich werde das Teil auch tauschen müssen - ist ja nur noch eine Frage der Zeit, wann das auch bricht. Evtl. ist auch darauf der mögliche falsche Wert der Pulvermengenerkennung zurückzuführen.
      Um hier endgültig eine Lösung zu fassen, werde ich Wohl oder Übel jetzt eine ganz neue Brühgruppe bestellen, sonnst bastle ich hier noch die nächsten Wochen weiter. Zumal ich auch gar nicht weiß, ob ich diesen Halteblock überhaupt als E-Teil bekommen kann. Was meint Ihr dazu?
      Herzlichen Gruß und einen schönen Sonntag noch

      JK
    • Hallo,

      wenn erwirklich nur in der Mitte gebrochen ist geht das:
      komtra.de/bosch-ersatzteile/bo…rhalter-brueheinheit.html

      Wenn er auch da (an)gebrochen ist wo er in die Seitenteile
      gesteckt ist, muss er komplett ersetzt werden. Da gibt es
      nur in der Bucht merh oder weiger halbseidene Angebote
      von 3D-Druck-Arbeiten die z.T. deutlich nachgebessert
      werden müssen - da sie so wie verkauft nicht passen.

      Gruß
      BS
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    • BlackSheep schrieb:



      wenn erwirklich nur in der Mitte gebrochen ist geht das:
      komtra.de/bosch-ersatzteile/bo…rhalter-brueheinheit.html
      Ja, das hatte ich mir auch schon gedacht, dass, wenn ich da ein Blech drüber schraube, die Stabilität wieder hergestellt ist. Nur beim Kompressionsvorgang läuft der Federbügel an dieser Stelle rauf/runter. Ich befürchte, dass es dort zu Komplikationen kommt, falls der Bügel an dem Blech oder den Schraubenköpfen hängenbleibt. Kein Problem???

      Außerdem weiß ich noch nicht, ob sich die Endstellung des Antriebs (Kurvenscheibe) durch die Manipulation wieder normalisiert. Ist denn sicher, dass sich das alles wieder "normalisiert" oder muss ich im Nachgang noch irgendeine Kalibrierroutine machen?
      Die Frage ist auch offen, falls ich doch eine neue Brühgruppe kaufen muss, wenn die erneute Reparatur mit dem Blech nicht funktioniert.

      VG
      JK
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