Hersteller: Jura | Typ-/Modell: Impressa F50 | ca. Baujahr: 2005
Hallo,
ich habe kürzliche eine gebrauchte Jura F50 (BJ 2005, 12000 Bezüge) ersteigert, die eigentlich in Top Zustand ist und auch relativ frisch noch gewartet wurde (Dichtungen, Auslaufventil, Heizung erneuert).
Allerdings war der Kaffee, der herausgekommen ist, ziemlich enttäuschend, da er viel zu dünn war, ganz egal in welcher Einstellung.
Im Trester war auch nur recht feuchter Matsch zu finden, den man gar nicht mit den Fingern rausnehmen konnte, was ich als Anfänger in Jura-Diagnostik dank diverser Forenbeiträge auch als weiteres Symptom ausgemacht habe. Die einhellige Meinung in Forenbeiträgen zu diesem Problem ist, dass wohl die Mahlsteine abgenutzt sind. Nach 12000 Bezügen ohne Tausch wohl auch wahrscheinlich..
Habe die Gelegenheit genutzt und statt Steine-Tausch direkt das ganze Mahlwerk gegen ein revidiertes Domel-Mahlwerk getauscht (neuer Motor und neue Steine).
Der Einbau hat auch ganz gut geklappt, allerdings lässt das Ergebnis immer noch wünschen übrig.
Nach ca. 10 Testläufen bin ich nun etwas ratlos was nun das Problem ist:
- im Trester ist viel zu wenig Mehl zu finden (keine großen Tabs nur "Kleinigkeiten")
- Die Konsistenz davon ist zwar schon besser als mit dem alten Mahlwerk (viel trockener)
- die Dicke der Tabs ist aber nur ca. 0,5cm, wodurch sie direkt in zig Stücke zerfallen
- logischerweise ist der resultierende Kaffee zu dünn
- Mahldauer ist ca. 6,5s (1 Tasse) und 9,5s (2 Tassen). Soweit ich weiß sind diese Werte in Ordnung.
Ist das Problem nun immer noch beim Mahlwerk?
Oder ist noch etwas anderes faul (Brühkammer, Pumpe, etc.)?
Mein Verdacht ist, dass die Menge an Kaffeepulver pro Brühvorgang auf jeden Fall nicht passt.
Habe hier im Forum einige Beiträge zu verwandten Problemen gelesen, aber bin nicht sicher ob sie das Problem treffen:
Mahlsteine gewechselt - zu wenig Kaffee gemahlen ...
Nach Mahlstenwechsel bleibt das Pulver grob und der Kaffee dünn
Jura F50 zu wenig Mahlgut in Trester!
Bin ein Neuling was das ganze angeht und würde das Problem sofern möglich selbst lösen können.
Die Maschine in den Service zu geben deswegen wäre nur die Notlösung.
Daher hoffe ich ,dass ihr mir ein paar Tipps geben könnt.
Viele Grüße
Jochen
Mechanische Kentnisse vorhanden: NEIN | Elektrische Kentnisse vorhanden: NEIN | Messgerät vorhanden: NEIN
Hallo,
ich habe kürzliche eine gebrauchte Jura F50 (BJ 2005, 12000 Bezüge) ersteigert, die eigentlich in Top Zustand ist und auch relativ frisch noch gewartet wurde (Dichtungen, Auslaufventil, Heizung erneuert).
Allerdings war der Kaffee, der herausgekommen ist, ziemlich enttäuschend, da er viel zu dünn war, ganz egal in welcher Einstellung.
Im Trester war auch nur recht feuchter Matsch zu finden, den man gar nicht mit den Fingern rausnehmen konnte, was ich als Anfänger in Jura-Diagnostik dank diverser Forenbeiträge auch als weiteres Symptom ausgemacht habe. Die einhellige Meinung in Forenbeiträgen zu diesem Problem ist, dass wohl die Mahlsteine abgenutzt sind. Nach 12000 Bezügen ohne Tausch wohl auch wahrscheinlich..
Habe die Gelegenheit genutzt und statt Steine-Tausch direkt das ganze Mahlwerk gegen ein revidiertes Domel-Mahlwerk getauscht (neuer Motor und neue Steine).
Der Einbau hat auch ganz gut geklappt, allerdings lässt das Ergebnis immer noch wünschen übrig.
Nach ca. 10 Testläufen bin ich nun etwas ratlos was nun das Problem ist:
- im Trester ist viel zu wenig Mehl zu finden (keine großen Tabs nur "Kleinigkeiten")
- Die Konsistenz davon ist zwar schon besser als mit dem alten Mahlwerk (viel trockener)
- die Dicke der Tabs ist aber nur ca. 0,5cm, wodurch sie direkt in zig Stücke zerfallen
- logischerweise ist der resultierende Kaffee zu dünn
- Mahldauer ist ca. 6,5s (1 Tasse) und 9,5s (2 Tassen). Soweit ich weiß sind diese Werte in Ordnung.
Ist das Problem nun immer noch beim Mahlwerk?
Oder ist noch etwas anderes faul (Brühkammer, Pumpe, etc.)?
Mein Verdacht ist, dass die Menge an Kaffeepulver pro Brühvorgang auf jeden Fall nicht passt.
Habe hier im Forum einige Beiträge zu verwandten Problemen gelesen, aber bin nicht sicher ob sie das Problem treffen:
Mahlsteine gewechselt - zu wenig Kaffee gemahlen ...
Nach Mahlstenwechsel bleibt das Pulver grob und der Kaffee dünn
Jura F50 zu wenig Mahlgut in Trester!
Bin ein Neuling was das ganze angeht und würde das Problem sofern möglich selbst lösen können.
Die Maschine in den Service zu geben deswegen wäre nur die Notlösung.
Daher hoffe ich ,dass ihr mir ein paar Tipps geben könnt.
Viele Grüße
Jochen
Mechanische Kentnisse vorhanden: NEIN | Elektrische Kentnisse vorhanden: NEIN | Messgerät vorhanden: NEIN
- nur warum das so ist, erschließt sich mir physikalisch nicht.)