Jura Impressa S9 - Kurzschluss

    • Jura Impressa S9 - Kurzschluss

      Hersteller: Jura | Typ-/Modell: Impressa S9 | ca. Baujahr: Unbekannt

      HIlfe?! Ich hatte eine undichte Stelle an einer Legrisverbindung. Wollte nach Abtrocknen der Maschine einschalten und es flog die Sicherung. Dazu gab es einen Knall und einen Funkenschlag auf Höhe der Pumpe. Hab einmal den Leistungsprint durchgemessen und es sind auf allen Anschlüssen bis auf den untersten Phaseanschluss alle widerstandsfrei. Der Phaseanschluss weist 487 Ohm auf. Pumpe hat 0 Ohm.

      Was kann das Problem sein?

      Ist der gesamte Leistungsprint hin ider kann es eine Sicherung oder bestimmtes Bauteil sein was man auslöten und neu verbauen kann ohne 150€ zu zahlen?

      Mechanische Kentnisse vorhanden: NEIN | Elektrische Kentnisse vorhanden: NEIN | Messgerät vorhanden: NEIN
    • Erstmal... was für ein Legris meinst du in einer S9? Stehe ich gerade aufm Schlauch? Oo
      WO ist Wasser drauf getropft?
      Wildes Messen bringt dich nicht weiter, denn wer viel misst misst Mist. Bist du im Suchen komplexer Elektronikfehler ausgebildet bzw. hast dir dieses Wissen angeeignet? Wenn nein empfehle ich dir, das Dingen lieber an wen zu geben der da Ahnung von hat, sonst bastelt man sich ganz fix mehr Fehler rein als eh schon drin sind. :thumbup:
      Grüße
      Kai

      Mein Bastelstübchen
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      Fragen bitte im Forum stellen, damit jeder etwas davon hat, nicht per PN oder Mail.
    • also ich mache eine Ausbildung zum Mechatroniker. Das Wasser muss von der Legris des Wasserthermoblocks zum Keramikventil entweder auf die Pumpenanschlüsse getropft sein oder es muss sich noch ein Tropfen am Leistungsprint versteckt haben. Wie gesagt hab es ja trocknen lassen. Ich habe ausserdem nur die Anschlüsse des Leistungsprint gemessen und nicht wild im Leistungsprint umher. Also kann es auch der Trafo bzw Netzfilter sein? Das habe ich persönlich ausgeschlossen, da es sonst beim Wiedereinschalten keine Probleme mit der Sicherung geben wuerde. So wares zumindest als der Trafo kaputt war.
    • Wild messen heisst für mich messen ohne zu wissen was ich messen will :thumbup: Was bezweckst du mit dem Messen an allen Anschlüssen?

      Ich schreibe einmal kurz auf wie ich vorgehen würde:
      - Messen zwischen L und N. Widerstand größer einige hundert Ohm? -> Messen direkt am Leistungsprintanschlüss für L und N, Widerstand? -> Messen des Trafos primär, Widerstand? -> Messen der Triac-Ausgänge gegen N und L, muss immer mehr als 0 Ohm sein. und danach wirds schwieriger und mehr werde ich auch nicht mehr beschreiben, wenn man den nachfolgenden Kram nicht selbst weiß wäre es für den Laien zu gefährlich das zu machen bzw. ich möchte nicht für Sachschäden & Personenschäden haften, die entstehen könnten. 8o

      Mechatroniker.... Erlaube mir die Frage, was nimmt man in der Ausbildung eigentlich an Elektrotechnik durch? Ist nichts gegen dich, aber ich hab schon sooo oft von Mechatronikern völlig zerballerte Geräte bekommen, weil man meint, man könne es, aber das tiefergehende Wissen fehlt halt.
      Die Frage ist also durchaus ernst gemeint, ich würde wirklich gerne wissen wie weit man dort in die Elektrotechnik einsteigt.

      Ich tippe übrigens auf einen Kurzschluss an irgend einem Kabel oder aber einer kurzgeschlossenen Leiterbahn oder Diode der Leistungselektronik.
      Grüße
      Kai

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    • weitesgehend gehts gegen Programmieren und Ein und Ausgabegeräte prüfen Installieren etc... weit sind wir noch nicht... Jedenfalls hab ichden Fehler gerade lokalisiert. Ein Kabel war vom Magneten fuer das Drainageventil abgesprungen. Der Anschluss ist vollkommen schwarz. Als ich das Kabel angeschlossen habe, konnte ich jedoch durchgang messen vom Trafo über die Pumpe zum Magneten. Widerstand Trafo leer 100 Ohm mit angeschlossenem Leistungsprint 87 Ohm. Der Widerstand L/N am Magnet beträgt 370 Ohm. Bedeutet das, dass der Magnet hin ist? Ich mache übrigens eine Ausbildung bei der Firma die wegen der verspäteten ICE Auslieferung Schlagzeilen machte. Also ichdenke dass wnigstens fundiertes Wissen vermittelt wird ;) Danke bis hierher!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von meraille ()

    • " Ich mache übrigens eine Ausbildung bei der Firma die wegen der verspäteten ICE Auslieferung Schlagzeilen machte."


      ...oha.


      ...wahrscheinlich hängen da alle über irgendwelchen Kaffeeautomaten.






      :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D
      ....Fragen zu Defekten aller Art bitte im FORUM stellen - bitte NICHT per Mail oder PN!!!

      ...momentan in Gebrauch: JURA J9.4, JURA Xj9, JURA We8 - JURA X9..... :D
    • Also folgendes Ergebnis was ich nicht auszuwerten weiss. Zu erst einmal hab ich ein günstiges Multimeter von Benning. Bei allen Widerständen zwischen L und N kam 2500 Ohm raus. Außer bei dem Thermoblock da waren es nur 43 Ohm. Zwischen N bzw L und PE gab es immer kein Ergebnis. Entweder war der Widerstand zu groß für mein Multimeter oder keine Ahnung. Am Schukostecker waren es zwischen L und N 90 Ohm. Ebenfalls kein Ergebnis zwischen L bzw N und PE. Und nun?
    • 2500 ohm kann nich sein, da warst du vermutlich im falschen Messbereich.
      90 Ohm am Schukostecker ist VIEL zu wenig! Leistungsprint abziehen und nochmal messen. Immernoch? Fehler liegt vorm Leistungsprint. Nicht mehr? Fehler aufm Leistungsprint suchen. Was genau hast du beim Thermoblock gemessen? Von wo nach wo?
      Grüße
      Kai

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    • Also hab gerade Durchgang zwischen L und N vom Schuko festgestellt. Ebenfalls ist ein durchgang zwischen L und N direkt am Thermoblock (natürlich hab ich die Kabel abgezogen) Wenn ich die Kabel von Thermoblock zum Leidtungsprint abnehme liegt immernoch Durchgang am Schuko an
    • Heizung 43 ohm ist ok
      aber die Heizung kann aber trotz dem abgesoffen sein
      wo ist das Wasser denn hin gelaufen
      kann ja nur auf den Magneten ,Trafo oder in die Heizung
      das Wasser kann in den Heizstab ein drinngen
      dort würde ich erst mal suchen
      und ohne die Verbraucher mal anschalten
      hatte ich ach schon ein paar mal
      die Platine hat es immer überlebt
    • Na der Magnet hat 380 Ohm das scheint mir ok. Die Pumpe hat 7,5 M Ohm und der Trafo hat 100 Ohm zwischen den beiden Phase Anschlüssen (da ist doch primär?) Komisch ist, dass wenn ich alle Anschlüsse entferne vonder Platine bzw Leistungsprint es immer noch einen Durchgang zwischen L und N am Schukostecker gibt (den hab ich natuerlich an der Platine gelassen) Das einzige was ich noch nicht gemessen hab ist der Netzfilter. Aber ansonsten muss der Fehler doch auf dem Leistungsprint liegen?
    • Jau, klingt nach Platine. Traust du es dir zu den Fehler zu finden? Ansonsten nimm es doch mal mit zur Berufsschule, als Projekt zur Fehlersuche ;)

      Zum Motor: Du bist doch Mechatroniker - Wie ist denn ein Motor aufgebaut und was für Widerstände kann man daran wohl messen? :thumbsup:
      Grüße
      Kai

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