Jura E6 (G2) - Wasser ins Gehäuseinnere, trockenes Kaffeepulver

    • Jura E6 (G2) - Wasser ins Gehäuseinnere, trockenes Kaffeepulver

      Hersteller: Jura | Typ-/Modell: E6 (G2) | ca. Baujahr: 2022

      Hallo zusammen,

      die Jura E6 meiner Mutter stand über ein halbes Jahr ungenutzt rum. Als ich sie nach der langen Zeit mal wieder testen wollte, kam vorne kein Kaffee raus. Es lief ins Gehäuseinnere. Nach kurzer Recherche liegt es vermutlich am Drainageventil. Ich möchte die Brühgruppe ausbauen, aber kann diese Schraube mit meinem Torx T15 (zu klein) und T20 (zu groß) nicht greifen. Dazwischen besitze ich keine andere Torx-Größen. Kann mir bitte jemand sagen, was für eine Größe ich dafür nehmen soll?



      Vielen Dank.

      (Nachtrag zur Info: Der gemahlene Kaffee landet komplett trocken im Auffangbehälter.)

      Mechanische Kenntnisse vorhanden: JA | Elektrische Kentnisse vorhanden: NEIN | Messgerät vorhanden: NEIN

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    • Hallo,

      im Original ist da eine M4x14mm mit TX20 drin - da gibt es auch nichts anderes.
      Das Bild ist aber auch so schlecht/unscharf, dass man nicht erkennen kann ob
      da etwas „anders“ ist (z.B. eine Sicherheitstorx abweichend zum Original fälschlich
      eingesetzt wurde)

      Gruß
      BS
      Immer logisch und Schritt für Schritt vorgehen. Blinder Aktionismus kostet Zeit und Geld.
      Küche: Jura GIGA 5 Pianoblack-Chrom Bj: 2012
      Büro: [sJura GIGA X3 ALU Bj: 2014
    • @harry owl Es hat bei mir mit dem Antworten etwas länger gedauert. Ich habe testweise einen anderen T20 Bit ausprobiert. Dieser funktioniert, warum auch immer. Ich möchte jetzt deinen Ratschlag folgen. Ich weiß aber nicht, was ich machen soll. Wie gehe ich vor? Muss ich das Gehäuse von der anderen Seite öffnen? Oder auch erst die Brühgruppe ausbauen? Wo finde ich den Motor? Ich habe schon viel gegoogelt, aber bis auf den Beitrag hier im Forum Jura E6 GII+EA+EB, E8/80 GII+EA und S8/80 GII+EA - Drainagemotorhalterung abgebrochen nicht viel gefunden. Schaut der Motor bei der E6 auch so aus, wie auf den Bildern?

      Bei mir schaut das Innere so aus:
      IMG_7096.jpg

      Edit: Brühgruppe ist ausgebaut. Den Motor erkenne ich leider noch nicht.

      Viele Grüße

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    • ....nimms mir nicht übel...... aber Du scheinst momentan noch NULL Plan zu haben.

      Also:

      Alles gaaaanz langsam und in kleinen Schritten.

      Nix übereilen, nix kaputtmachen.
      ....Fragen zu Defekten aller Art bitte im FORUM stellen - bitte NICHT per Mail oder PN!!!

      ...momentan in Gebrauch: JURA J9.4, JURA Xj9, JURA We8 - JURA X9..... :D
    • Moin!
      ich stimme pauel zu. Gehe langsam und sorgfältig vor, sonst ist die Maschine schnell verschlimmbessert.

      Mache von allen Schritten Fotos und sortiere die Schrauben / Kleinteile nach Arbeitsschritten. In kleinen Schälchen und mit Post-Its beschriftet o.ä.

      Generell ist es ratsam die seitlichen Verkleidungsteile erstmal abzunehmen um sich einen Überblick über die Baugruppen zu verschaffen.

      Der Motor muss (!) ja auch auf der anderen Seite sitzen, da nur dort die Brühgruppe am Gehäuse verschraubt ist. Wichtig ist wirklich mit Sinn und Verstand schrittweise vorzugehen anstatt wild drauf los zu basteln.

      Die Videos von Komtra sind da wirklich Gold wert!

      Viel Erfolg!
      Lukas
    • Danke :)

      Fotos habe ich schon gemacht. Und kaputt machen möchte ich natürlich auch nichts :)

      Wie bekomme ich das rechte Seitenteil abmontiert? Vorne und hinten unten habe ich schon die beiden Torx- und Oval-Schrauben entfernt. Es lässt sich aber noch nicht bewegen, weder hoch noch zur Seite. Im Internet finde ich keine Anleitung dazu. Zum Auswechseln des Drainageventils (einschl. Entfernen des linken Seitenteils) gibt es im Gegensatz dazu zahlreiche Informationen.

      Die Videos von Komtra habe ich mir schon angeschaut, aber das ist ein älteres Modell mit anderer Verschlusstechnik (z.B. auf der Rückseite sind oben zwei Schrauben, die bei meinem Modell nicht zu sehen sind):
      (Min. 1:07)

      Grüße und Sorry :(
    • Danke. Das Seitenteil konnte ich entfernen. Den Motor habe ich abmontiert. Das Ventil konnte ich ohne großen Widerstand bewegen und ist beim Loslassen von selbst wieder zurückgegangen. Scheint also mechanisch einwandfrei zu funktionieren.

      Die KI sagt mir, dass es für den Test des Mikroschalters am besten wäre, einen Multimeter zu verwenden. Oder aber:

      KI schrieb:

      1. Vorsichtsmaßnahmen:
        • Stellen Sie sicher, dass Sie nur den Mikroschalter berühren und keine anderen stromführenden Teile oder Kabel.
        • Verwenden Sie am besten ein isoliertes Werkzeug.
      2. Vorbereitung:
        • Setzen Sie den Drainagemotor wieder lose ein, sodass er den Mikroschalter betätigen kann (oder lassen Sie ihn weg und betätigen den Schalter direkt).
        • Stellen Sie die Wasserschale und den Tresterbehälter korrekt ein.
      3. Testablauf:
        • Schließen Sie die Kaffeemaschine wieder an den Strom an.
        • Starten Sie einen Spülvorgang (oder einen normalen Kaffeebezug, je nachdem, was die Maschine zulässt, während das Gehäuse offen ist).
        • Betätigen Sie den Mikroschalter manuell mit einem Schraubendreher, während die Maschine spült. Drücken und loslassen Sie ihn mehrmals in kurzen Abständen.
      Was Sie beobachten sollen (Diagnose):
      • Wenn der Fehler verschwindet: Wenn die Maschine während des manuellen Betätigens des Schalters korrekt spült und das Wasser nicht mehr ins Gehäuse fließt, dann ist der Mikroschalter definitiv defekt oder falsch positioniert. Die Maschine erhält nicht die korrekte Rückmeldung über die Ventilposition.
      • Wenn der Fehler bleibt: Wenn die Maschine weiterhin Wasser ins Gehäuse leitet, obwohl Sie den Schalter betätigen, liegt das Problem höchstwahrscheinlich am Drainagemotor selbst, der nicht genug Kraft hat, oder an der Steuerelektronik, die den Motor nicht korrekt ansteuert.


      Soll ich das so machen? Ist das der Mikroschalter?

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    • harry owl schrieb:

      bewegt sich der Motor ja oder nein
      Was soll ich genau machen? Soll ich die Maschine anschließen und einen Kaffeebezug machen und dabei schauen, ob sich der Motor bewegt?

      harry owl schrieb:

      der Motor ist ja schnell abgebaut und so zu testen das Ventil kannste dann mit einen dünnen Schraubendreher betätigen zb 10 TOX
      Das habe ich gemacht. Das Ventil ist leichtgängig. Somit alles gut am Drainageventil, oder?
    • Hallo, ich habe das Thema etwas geschoben und setze mich jetzt erst wieder dran. Ich möchte nochmal genau nachfragen, bevor ich die Maschine noch mehr beschädige. Kann an der Maschine etwas kaputt gehen, wenn ich zu spät oder zu früh das Drainageventil mit dem Schraubendreher aufmache? Zu welchem genauen Zeitpunkt muss der Stift des Motors rausfahren? Nach dem Mahlen des Kaffees? Oder wann genau?
    • Wegen mal zu spät oder nicht betätigen geht normalerweise nichts kaputt.
      Drücke einfach immer dann wenn die Brüheinheit sich bewegt, dann kannst
      Du nix groß falsch machen.
      Immer logisch und Schritt für Schritt vorgehen. Blinder Aktionismus kostet Zeit und Geld.
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