Jura Impressa F9 - Kaffeebezug dauert zu lange

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    • Jura Impressa F9 - Kaffeebezug dauert zu lange

      Hersteller: Jura | Typ-/Modell: Impressa F9 | ca. Baujahr: 2014

      Guten Abend an alle im Forum.
      Ich bin der Dirk aus Frankfurt und habe auch schon einige Jura Maschienen erfolgreich repariert.
      Nur dieses mal ist es meine und ich weiß nicht was es sein könnte.
      Ich beziehe 2 Kaffees und es dauert ca. 2-3 minuten bis der Kaffee in der Tasse ist zum schluss gibt es noch ein zischen (Übertruck).
      Die Tasse ist voll und es ist auch kein Wasser in der Auffangschale etc..
      Den Schlauch von der Brühgruppe bis zum Auslauf habe ich schon gereinigt und ausgeblasen (Maschine und Auslauf auseinandergebaut).
      Ich benutze Filter und halte alle Intervalle zum reinigen und Filterwechsel ein.
      Nur ein mal habe ich die Tablette zu früh eingeworfen und ich glaube danach begann das ganze.
      Wäre für Eure tipps sehr dankbar, da ich leider nichts über Google gefunden habe.
      MfG Dirk

      Mechanische Kentnisse vorhanden: JA | Elektrische Kentnisse vorhanden: JA | Messgerät vorhanden: JA
    • Hallo Dirk,
      muss der Kaffee nicht extrem warm sein, wenn es 2-3 Minuten dauert, bis die Tasse voll ist?
      Du schreibst nur von Reinigen.
      Hast du die Maschine auch mal entkalkt?
      Die meisten Maschinen, die nur mit Filter betrieben werden und deshalb auch nie entkalkt werden, weil der Hersteller das ja auch so empfiehlt, gehen irgendwann daran zugrunde.
      Filter deinstallieren und gründlich entkalken könnte das Problem also vielleicht schon lösen.

      Grüße
      Kai
    • Nein der Kaffee hat normale Temperatur, da wir eher etwas kalten Kaffee drinken :-). Entkalkt habe ich noch nicht, wurde ja auch nicht dazu aufgefordert. Deswegen habe ich zum Filterbetrieb auch nur Warmwasser zum Befüllen (abgekühlt) genommen hatte bei meiner alten über 10 Jahre somit nie Probleme..
      Aber ich werde gerne die Maschiene entkalken, da es für mich auch die einfachste Lösung ist.

      Kai X7 vielen Dank für den Tipp da mich die Maschiene nie dazu aufgefordert hat habe ich auch nie entkalkt.
      MfG Dirk
    • Wie viele Bezüge hat deine Maschine denn jetzt? (Nur aus Interesse, wie lange das mit einem Filter ohne Entkalken gutgehen kann...) Aber vielleicht habt ihr auch ohnehin eher weiches Wasser.

      Dass du den Filter im Menü erstmal deaktivieren musst um überhaupt ins Entkalkungsprogramm zu gelangen hast du bestimmt schon in der Bedienungsanleitung gelesen.
    • Ja mit dem Filter aus im Menü ist mir bewusst. Mit Warmwasser (max 7 Grad deutsche Härte) dachte ich bin ich gut aufgestellt, wie bei der alten Maschiene.
      Ich habe zur Zeit 6t Bezüge meine alte eta das doppelte bei gleicher Benutzung, 2 Kaffe morgens und 2 zum Nachmittag plus Besuch.
      Deswegen frage ich ja, da es eigentlich kein Verschleiß sondern ein Defekt sen könnte.
    • Was hat die Temperatur des Leitungswassers mit dessen Härte zu tun? ?(
      Irgendwo hat deine Maschine eine Verstopfung. Die kann nur vom Kalk kommen.
      Ich würde das auf jeden Fall erstmal mit Entkalken versuchen. 6.000 Bezüge ohne Entkalken ist sehr sehr viel.
      Wenn das nichts bringt, dann kannst du immer noch weiter auf Fehlersuche gehen.
      Wenn es wirklich eine Verstopfung ist, dann geht da bald gar nichts mehr durch. Und dann funktioniert das Entkalken auch nicht mehr...
    • Kai X7 schrieb:

      Was hat die Temperatur des Leitungswassers mit dessen Härte zu tun?
      ?( Das hab ich auch gerade nicht ganz verstanden...
      Kapselkaffee ist ne tolle Erfindung. Nur 80€/Kg und 8000t zusätzlicher Müll pro Jahr :thumbup:

      Aldi verzichtet zukünfig auf plastikverschweisste Salatgurken und NUR Aldi spart dadurch 120t Plastikmüll im Jahr ein. Die Politik kümmert sich derweil um Stickoxidgrenzwerte die beweisen das ein einziges Teelicht 100x tödlicher ist als an einer vielbefahrenen Strassenkreuzung auf dem Bürgersteig rum zu liegen :thumbsup:
    • Kai X7 Rat befolgt und mir heute Morgen Entkalker besorgt und Maschine entkalkt. Jetzt wird die große Tasse in 58s gefüllt vorher in 90s.
      Vielen Dank für den Rat Kai X7, auch wenn ich es nicht geglaubt hätte, aber es ist wohl so und ich werde in Zukunft die Maschine 1x im Jahr entkalken.
      Nochmals vielen Dank.

      Bezüglich Temperatur und Wasserhärte, im Boiler wird das Wasser auf 60 Grad erhitzt und somit schon dem Wasser Kalk entzogen der sich dann an der Opferanode im Boiler ablagert.So jedenfalls kenn ich das, asse mich aber gerne etwas anderes Belehren.
    • Kai X7 schrieb:

      Ich nehme immer 100g pro Liter
      Reine Amidosulfonsäure? Bei mir reichen 2 gehäufte Teelöffel für 500ml.

      Der Vorteil von Amidosulfonsäure ist halt, dass es den Kalk auflöst.
      Im Vergleich zu z.B. Zitronensäure, die den Kalk nur anlöst. Dadurch entstehen kleine Kalkbröckchen, die erneut das System verstopfen können.

      LG Jönne
      Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche bei 1,2 Gramm.
      Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.
      -die Hummel weiß das nicht und fliegt einfach! :thumbsup:
    • Schaden wohl nicht...
      Aber 100g? Bist du sicher?
      Bei mir sind es ca. 10g, max. 15g auf 1000ml. Das ist ungefähr ein Zehntel von dem, was du nimmst.
      Alles was mehr ist, löst sich ja auch gar nicht auf.
      Vielleicht ist meine auch extrem konzentriert, ich weiss es nicht. Aber eine satte Lösung ist bereits bei knapp 2 Teelöffel auf einen halben Liter erreicht.

      LG Jönne
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      -die Hummel weiß das nicht und fliegt einfach! :thumbsup:
    • Kai X7 schrieb:

      Danke dir für den Hinweis!
      Dafür nicht.
      Ich frage mich nur folgendes: wenn ich z.B einen Teelöffel zuviel nehme, ist die Lösung dermaßen gesättigt, dass sich unten der Rest ablagert. Wie ist das bei dir, wenn du (in dem Fall) 50g nimmst?


      Kai X7 schrieb:

      Habe jetzt mal etwas gegoogelt.
      Das habe ich auch, hab's aber schnell wieder sein gelassen. Dort steht ja soviel Mist, da muss man echt aufpassen.
      Von 10g bis 150g pro 1000ml liest man da alles.
      Da orientiere ich mich doch lieber an meinen persönlichen Erfahrungswerten. Oder an den Angaben auf der Beschreibung.

      LG Jönne
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    • Hab eben nochmal auf die Angaben des Herstellers von meinem Pulver geguckt.
      Da steht 3,5 bis 7g pro 100ml.

      Joenne Jura-Schraubaer schrieb:

      Bei mir sind es ca. 10g, max. 15g auf 1000ml
      Demnach ist das völliger Nonsens, was ich da geschrieben habe. Zum einen war die Angabe auf 500ml bezogen zum anderen sind es tatsächlich wesentlich mehr, da ich den beigefügten Dosierlöffel verwende und da sind 2 Löffel 50g.
      Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche bei 1,2 Gramm.
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