Neue Miele Melitta Nivona Brühgruppe Wasser im Trester oder Brühkolben

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    • Neue Miele Melitta Nivona Brühgruppe Wasser im Trester oder Brühkolben

      Da die neue Brühgruppenversion so langsam immer mehr Verbreitung findet und ich ein paar Maschinen davon am laufen habe, möchte ich ein paar grundsätzliche "Verschlimmbesserungen" erwähnen. Der Aufbau ist durch den integrierten Niederhalter nicht besser geworden, im Gegenteil! Ich habe noch keine gebrauchte BG gesehen die im vorderen Bereich, vom Brühkolben, nicht ordentlich verkalkt war, weil die Entlüftung nicht richtig verschlossen wird. Der obere Teil, wo die kleine Silikonformdichtung drin steckt, verformt sich nach oben, weil die Konstruktion nicht richtig entwickelt/getestet wurde. Teilweise ist der Spalt oben soweit auseinander, weil der Brühkolbenträger zu breit ist, dann hilft es ihn etwas ab zu feilen, bis die beiden Halbschalen dicht schließen. Wäre dort oben eine durchgängige Schraube/Strebe eingebaut worden, würde es sich nicht durchbiegen.

      Selbst mit neuen Dichtungen und dem strecken des Cremaventils schwimmt der Kolben nicht weit genug auf, um richtig verschlossen zu werden. Deswegen habe ich einen Silikonschlauch (Wasserweg) aufgeschnitten und so montiert, wie auf dem Bild zu sehen ist. Die Dichtung beim Cremaventil wird generell (auch bei der alten Version) durch eine Dampfrohrdichtung ersetzt. Die Originalgröße ist viel zu klein, wenn man die BG gereinigt hat, warum auch immer.
    • Ich hab mich heute auch zu arg über die Fehlkonstruktion der Brühgruppe 047 geärgert und das ganze mal überarbeitet wie es sein soll. Dazu habe ich mir mittels 3D Drucker einen neuen Halter gedruckt der erstens um 3 mm höher ist und auch das Loch vom Cremaventil trifft. (Beim Orginal geht das ca. 1mm vorne vorbei). In das Teil habe ich dann einem O-Ring der Wasserzuführung eingeklebt der nun rundrum aufliegt.

      Das ganze ist nun austrein dicht und durch die 3mm Höhe wird auch die Kraft viel besser verteilt und drückt nicht auf 0,5mm Plastik. Ausserdem ist die Dichtung nun "näher" am Brühkolben und wird nun auch erreicht.

      Schöner Nebeneffekt. Wenn man den Gummi der Brüheinheit verloren hat (den gibts nicht als Ersatzteil im Gegensatz zur alten eckigen Brüheinheit wo der Niederhalter immer durchbricht) dann kann man damit alles wieder flottkriegen und spart sich den Neukauf einer kompletten Brüheinheit.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von andiflohr ()

    • Hast Du mal ausprobiert was passiert, wenn die Brühkammer maximal gefüllt ist?
      Ich hätte da Bedenken, dass der obere Brühkolben so weit hoch fährt, dass es zu Schäden am Gehäuse der Brüheinheit kommen kann. Bei der originalen Dichtung liegt das Steigrohr ja bündig auf. Jetzt fehlen da halt 3 mm.

      Auch den Kleber im Kontakt mit Lebensmittel sehe ich als kritisch an.

      Aus was hat Du das Teil denn gedruckt? PLA, PETG oder ABS?
    • Kleiner Nachtrag zu Tobias' Modifikation.

      Ich hab das jetzt mal mit einer Test-Brüheinheit ausprobiert und kann bestätigen, dass es perfekt funktioniert. Keinerlei Undichtigkeit bei mehreren Bezügen und es war sogar eine der problematischen Brüheinheiten ohne die zusätzliche Schraube oben im Kopf.

      Allerdings bringt einem die Modifikation nichts, wenn man die originale Dichtung verloren hat und nichts mehr da ist was den Schlauch zudrücken kann.

      Daher hab ich ein CAD Modell erstellt welches auf einem 3D-Drucker geduckt werden kann.
      Das ganze sieht dann so aus:



      Das Teil hat die gleichen Maße wie die original Dichtung, nur ist es 1mm flacher damit der Schlauch noch dazwischen passt und es das Gehäuse nicht zu extrem verbiegt.

      Ich werde das Modell demnächst bei Thingiverse hochladen und hier verlinken. Dann kann es sich jeder, der Zugriff auf einen 3D-Drucker hat, selbst ausdrucken.
      Für die Selberdrucker: PLA oder PETG funktioniert. Die Temperatur oben im Kopf ist nicht sehr hoch von daher sollte PLA locker reichen.

      Für die, die keinen Drucker haben: Ich hab einige Teile gedruckt und kann die zum Selbstkostenpreis abgeben.

      Edit 30.03.2020: Das Teil ist jetzt auf Thingiverse.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sb_NUE ()

    • Hallo sb_NUE,

      "Allerdings bringt einem die Modifikation nichts, wenn man die originale Dichtung verloren hat und nichts mehr da ist was den Schlauch zudrücken kann.
      Daher hab ich ein CAD Modell erstellt welches auf einem 3D-Drucker geduckt werden kann.
      Das ganze sieht dann so aus:


      [img]https://komtra.de/forum/index.php/Attachment/11517-2020-03-25-12-45-30-434402903-png/?thumbnail=1[/img]


      Das Teil hat die gleichen Maße wie die original Dichtung, nur ist es 1mm flacher damit der Schlauch noch dazwischen passt und es das Gehäuse nicht zu extrem verbiegt.
      Ich werde das Modell demnächst bei Thingiverse hochladen und hier verlinken. Dann kann es sich jeder, der Zugriff auf einen 3D-Drucker hat, selbst ausdrucken.
      Für die Selberdrucker: PLA oder PETG funktioniert. Die Temperatur oben im Kopf ist nicht sehr hoch von daher sollte PLA locker reichen.
      Für die, die keinen Drucker haben: Ich hab einige Teile gedruckt und kann die zum Selbstkostenpreis abgeben."


      Kann ich so ein Teil von der haben? (gegen Bezahlung natürlich!)
      Hab meins verloren und finde es nicht mehr!
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