Siemens CT636LES1 - häufiges Leeren der Tropfschale

    • Siemens CT636LES1 - häufiges Leeren der Tropfschale

      Hersteller: Siemens | Typ-/Modell: SONSTIGES CT636LES1 | ca. Baujahr: 2016

      Hallo, leider bin ich nirgends fündig geworden und hoffe hier Hilfe zu finden. Wir haben einen Siemens CT636LES1 Einbaukaffeevollautomat seit 3 Jahren in Gebrauch. Vor ca. 6 Monaten fing es an, dass die Tropfschalen nach 3-4 Tassen Kaffee/Cappuccino geleert werden sollen. Das war vorher nie der Fall. Lt. Kundendienst Siemens gibt es 2 Meinungen....1. der Sensor für die Tropfschalen sei defekt. Gerät kann für 185 Euro abgeholt und repariert werden....2. Meinung: die Maschine hat ein Zählwerk, das sich immer zurückgestellt, wenn man die Tropfschale entfernt und wieder einsetzt.....Was denn nun? Sensor oder Zählwerk???? Was können wir tun???? Dieses ständige Leeren nervt .... Kann man irgendwo einstellen, nach wieviel Tassen geleert werden soll? Einen Sensor scheint die Maschine scheinbar nicht zu haben, da wir die Tropfschale manuell mit Wasser befüllt haben und uns nichts angezeigt wurde, dass geleert werden sollte. LG

      Mechanische Kentnisse vorhanden: JA | Elektrische Kentnisse vorhanden: JA | Messgerät vorhanden: NEIN
    • Hallo Sarafale und willkommen im Forum.
      Leider kenne ich die Maschine nicht, deshalb ist das hier nur ein Versuch dir zu helfen.
      Irgendwie muß die Elektronik feststellen können ob die Tropfschale eingesetzt ist oder nicht.
      Wenn es keinen kapazitiven Sensor für den Füllstand gibt dann muß es etwas anders sein das den Fehler erzeugt.
      Hat die Tropfschale hinten Kontakte die vom der Elektronik des KVA abgetastet werden?
      Fall ja, könnte hier die Ursache liegen.
      Sie müssen absolut sauber + trocken sein, auch die Isolierung zwischen ihnen.
      Das gilt auch für die Gegenkontakte im Gehäuse.
      Solche Fehler sind mir schon untergekommen, allerdings bei anderen Fabrikaten.
      Ein unbeschriebenes Blatt...
    • Hi,

      hat sich in Eurem Haushalt vielleicht etwas geändert?

      Kenne das Problem aus dem Bekanntenkreis, da wurde der Kaffeevollautomat (vom neuen Partner der Freundin) im ausgeschalteten Zustand regelmäßig geleert. Dadurch kam es zu einem Problem was deinem entspricht.

      Erklärung:
      Der Vollautomat ist "blind" und "taub" im ausgeschalteten Zustand. Er ist programmiert nach 16 Bezügen eine Meldung zu produzieren "Trester / Schale leeren" oder so ähnlich.

      Wenn der Automat bereits 14 Bezüge zubereitet hat und sich schlafen legt (wird ausgeschaltet) und danach jemand die Schale leert, dann weiß der Kaffeevollautomat beim wach werden (eingeschaltet) "Ich habe schon 14 Bezüge gemacht". Die Leerung hat er verschlafen. Deswegen will er nach 2 weiteren Bezügen gerne sauber gemacht werden.

      Und Du wunderst dich dann warum die Schale so leer ist. Deswegen am besten im eingeschalteten Zustand die Schale entnehmen und leeren.

      Ich kenne Dein Gerät allerdings auch nicht, aber es könnte eine Möglichkeit für das Problem sein.Da müssen sich die Siemens Experten mal melden.

      Umgekehrt habe ich das Problem auch schon gehabt. Die Schale wird rausgezogen, um zu schauen wie viel Trester schon drin ist (ich weiß nicht warum man so etwas macht) und schiebt sie ungeleert wieder in die Maschine. Die Maschine weiß jetzt "bin sauber" und fängt bei 0 an zu zählen obwohl schon 10 Bezüge drinne sind. Das Ende vom Lied war eine gebochene Tresterschaufel und jede Menge Dreck im Automaten.
      Starr mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur
      Habe ich geholfen? Dann bitte liken. :thumbup:

      Küche: Jura Z7 :)
      Zur Zeit in Behandlung:
      Zum Verkauf:
    • Ist zwar so möglich wie du es beschreibst aber äußerst unrealistisch.
      Er müßte nach dem die Meldung "Tropfschale leeren" im Display erscheint sofort die Maschine ausschalten und dann die Tropfschale leeren um sie danach wieder einzuschalten.
      Nach dem Motto: Das leeren der Troschschale darf nur im ausgeschalteten Zustand der Maschine erfolgen.
      Ich glaube das macht so wenig Sinn das es keiner macht.
      Aber wer weiß?
      Ein unbeschriebenes Blatt...
    • Da hast Du mich missverstanden.


      Katermikesch schrieb:

      Er müßte nach dem die Meldung "Tropfschale leeren" im Display erscheint sofort die Maschine ausschalten
      Nein, nein. Er/Sie schlendert durch die Küche, die Maschine ist aus, und die Person ist gerade im Aufräumwahn und denkt sich, ich leere eben die Tresterschale bevor ich den Müll wegbringe. (Natürlich ohne die Maschine einzuschalten; ergo bleibt der Zählerstand)


      Katermikesch schrieb:

      Nach dem Motto: Das leeren der Troschschale darf nur im ausgeschalteten Zustand der Maschine erfolgen.
      Nein, es sollte, wenn nur im eingeschalteten Zustand erfolgen, falls keine Tresterüberwachung im Standby vorhanden ist.
      Starr mich nicht so an, ich bin auch nur eine Signatur
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    • Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde...also: die Tropfschalen werden nur geleert, wenn wir darauf hingewiesen werden. Gerade eben hatte ich Leeren müssen...nach gerade 2 Tassen ;( ...es ist immer unterschiedlich. Mal nach 2, mal nach 4 Tassen. Aber mehr geht nicht. Siemens will ca. 180 Euro.....
    • Auszug aus der Bed.Aml. "Fehler selbst beheben"

      Displayanzeige „Tropfschalen leeren“ trotz geleerter Tropfschale.


      Tropfschale ist verschmutzt und nass.Tropfschale gründlich reinigen und trocknen.


      Bei ausgeschaltetem Gerät wird das Entleeren nicht erkannt.
      Bei eingeschaltetem Gerät Tropf-schale entnehmen und wieder einsetzen

      Diese Beschreibung lässt vermuten das die Wassermenge in der Tropfschale nicht gemessen wird sondern nach Anzahl der Bezüge und Spühlungen berechnet wird.
      Die Kontakte die der Maschine mitteilt ob die Tropfschale gesteckt oder herausgenommen ist könnten oxidiert oder nur feucht sein und somit einen nicht definierten Zustand für die Auswerteelektronik erzeugen.
      Ich kann für deine Maschine auch keine kapazitive Sensorelektronik entdecken im Shop.

      Leider kenne ich deine Maschine nicht genau.
      Gibt es diese Kontakte an der Tropfschale?
      Ein unbeschriebenes Blatt...
    • Dass die Maschine blind und taub ist, leuchtet mir ein. D. h. ich verstehe, dass man die Tropfschale nur im eingeschalteten Zustand leeren soll. Das haben wir auch immer gemacht - ich zumindest und von meinen Herren kommt keiner auf die Idee, diese ohne Aufforderung der Maschine zu leeren. Das komische ist ja, dass die Maschine irgendwann dann doch mal wieder weiter zählt als nur bis 2 oder 3.....Lt. Siemens KD kostet die Reparatur nicht 180 sondern 289,90€ ....na herzlichen Glückwunsch! Hatten vorher eine Saeco (kein Einbau), die 9 Jahre lang ohne Defekt lief....Ich könnte k.......
    • Hansie04 schrieb:

      423 ist ein Kapazitiver Füllstands-Sensor. Zusammen bitte mit 429 Reed-Schalter Satzbehälter taushen.
      siemens-home.bsh-group.com/nl/…reparts/Togglebox=tb0423/
      siemens-home.bsh-group.com/nl/…reparts/Togglebox=tb0429/

      Ist einfach selbst zu tun. Nur die torx10 von wanden lösen und oben und hinterwand abnehmen. Sehr viel raum und einfach zu wechseln.
      Wau! Danke Hansie… auch bei mir hat die Maschine, nach 8 Jahren und 1 Tag, gestreikt und das Einsetzen der Tropfschale gefordert, auch wenn diese bereits drin war.

      Die Siemens Hotline war überhaupt nicht hilfreich: Tropschale putzen, sorgfältig abtrocknen, Maschine innen auch putzen… niemand sagt einem WO die Sensoren angebracht sind.
      Für eine Reparatur kommt keiner raus, man muss das ganze Gerät abholen lassen und dann abwarten und hoffen. Kostet 300 Euro (glaub ich, auf jeden Fall so viel dass ich dankend abgelehnt habe).

      Die beiden genannten Ersatzteile gibt‘s für je ca. 10 Euro direkt von Siemens, Lieferung dauert wenige Tage.

      „Tropfschale einsetzen“: Die „429“ sitzt hinter dem Kaffeesatzbehälter. Dieser enthält einen kleinen Magneten, welcher von dem Sensor durch die Rückwand hindurch entdeckt wird. Der Tausch ist kinderleicht (so wie Hansie geschrieben hat: einfach alle sichtbaren Torx-10 Schrauben lösen, dann werden Deckel und Rückwand ganz leicht gelöst), das Kabel ist sauber und gut zugänglich geführt, bei mir in „X105“ gesteckt.

      „Tropfschale leeren“: Der Sensor „423“ war deutlich schwieriger zu tauschen. Zunächst muss die linke (von vorne betrachtet) Seitenwand entfernt werden, wofür die Front an den Scharnieren ausgeklinkt werden muss. Die Seitenwand lässt sich sonst nicht entfernen (ohne sie zu beschädigen, wie in meinem Fall).
      Der Sensor sitzt seitlich neben der Tropfschale… Dort wo diese eine kleine Rampe hat. Steigt was Tropfwasser über diese Schwelle, füllt es das kleine Becken dahinter, was einen kritischen Füllstand signalisiert.
      Der Sensor ist so fest und schlecht zugänglich verklebt, dass es mich mehrere Minuten, eine deutliche Überwindung, und das finale Commitment gekostet hat: „das Ding kommt jetzt raus, und wenn es dabei kaputt geht!“. Der Einsatz des neuen Sensors dagegen ist wieder kinderleicht.

      Wer etwas Erfahrung im Umgang mit einem Schraubenzieher mitbringt, sollte bei der Reparatur eigentlich keine Probleme haben. Und, man lernt dabei genau, wo die Sensoren sitzen, also auch, wo man gründlich reinigen muss, wenn es mal Probleme gibt (was einem die Hotline leider nicht sagen kann). Zu guter letzt, wenn auch die Reparatur nix bringt, so weiß man immerhin, welche Sensoren man überbrücken muss, um den Betrieb der Maschine fortzusetzen (ob das wirklich eine gute Idee ist, sei jedem selbst überlassen).

      Danke an dieses Forum, danke Hansie04!
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    Hilfe zur selbstständigen Reparatur von Kaffeevollautomaten (Jura, Delonghi, Siemens u.v.m.)