Jura Mahlsteine - Mahlkegel fällt tief in den Mahlring

    • Jura Mahlsteine - Mahlkegel fällt tief in den Mahlring

      Hersteller: Jura | Typ-/Modell: Bitte auswählen... Jura Mahlsteine | ca. Baujahr: 2016

      Hallo

      Habe folgende Frage.
      Habe neue Mahlsteine bestellt einmal die V3 und einmal die V5. Bei beiden fallt Mahlkegel tief in den Mahlring rein. Icc habe die eingebaut kann auch den Mahlgrad einstellen aber nur auf der aussersten Einstellung, das heisst wenn die ein bischen verbraucht sind bleibt mir keine Einstellmoglichkeit mehr ubrig. Mache ich etwas falsch beim Einbau oder liegt der Fehler an den Mahlsteinen.
      Bei vorheriger Bestellung habe ich Mahlsteine bekommen die genau zusammen passten, d.h. der Mahlkegel war in der gleichen Position wie der Mahlring.
      Im Anhang habe ich Bilder, da sieht mann genau, einmal ist der Mahlkegelk in der gleichen Position und einmal fallt er tief rein und da habe ich Probleme mit der Einstellung.

      Im Vorraus vielen Dank.

      Mechanische Kentnisse vorhanden: NEIN | Elektrische Kentnisse vorhanden: NEIN | Messgerät vorhanden: NEIN
      Bilder
      • DSC_0986.JPG

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      • DSC_0987.JPG

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dansoc74 ()

    • Da Eliot schrieb:

      hast du das so gemacht?
      Ich denke da kann man nichts falsch machen wenn die Ringe mechanisch nicht richtig zusammenpassen.
      Mein letzter Satz V3 war auch so wie auf dem Bild. Funktioniert allerdings, aber mir erschien das auch etwas seltsam. Ich kann mir vorstellen das das einstellen im Grunde nicht richtig klappt. Man kann die Ringe ja mechanisch nicht im eingebauten Zustand zusammendrehen und dann soundsoviel Rasten wieder öffnen. Solche langen Wege gibt das Mahlwerksgehäuse garnicht her.
      Wär interessant das hier mal genauer zu klären. Vielleicht seh ich auch nur Gespenster...
      Kapselkaffee ist ne tolle Erfindung. Nur 80€/Kg und 8000t zusätzlicher Müll pro Jahr :thumbup:
    • Hallo,

      es gibt von Jura zwei Schliffarten für den Mahlring V3. Die alte, bei der sich der Kegel nur ein kleines Stück
      einschieben läßt (meist gerader Ringschliff) und die neuere , bei der der Kegel sich gut und gerne bis zu einem
      Zentimeter reinschieben läßt (Schälschliff im Mahlring).
      Das ist völlig normal, schliffbedingt und von vorneweg auch erst einmal gar kein Problem für das Mahlergebnis.

      Bei einer RICHTIGEN Justage des Mahlwerks wird der Kegel auch auf KLEINSTER Stellung NIEMALS von unten
      gesehen im Mahlring verschwinden, sondern höchstens "eben aufliegen".
      Das ausschließlich relevante Mass ist der kleinstmögliche Spalt zwischen Kegel und Ring. Dieser bestimmt den
      feinstmöglichen Mahlgrad und sollte auch wenigstens dann erreicht sein, wenn Kegel und Ring au feiner Ebene
      sind. Da zum groberen Einstellen der Ring angehoben wird, ist es auch völlig irrelevant, dass er sich theoretisch
      so weit absenken ließe, dass der Kegel weit in den Ring eintaucht.

      Wenn daher bei einer höchstens ebenengleichen Justage vom Mahlring und Kegel kein ausreichend feiner bzw.
      zu feiner Mahlgrad erreicht wird, sind die Mahlsteine unbrauchbar, da die folgende Justage immer nur in Richtung
      Heben des Kegels gehen darf.
      Das alles sagt aber auch noch nichts darüber aus, ob die Mahlmenge ausreichend sein wird. Hier kommt dann
      neben dem relevanten Spaltmaß zwischen Ring und Kegel noch die Schärfe der Kanten hinzu. Und hier auch sehr
      stark relevant der jeweils untere Bereich, die groben Zähne im sogenannten Bohnenbrecherbereich oben, können
      auch stumpf und unschön sein, das ist auch irrelevant für das Mahlergebnis.

      Gruß
      BS
      Immer logisch und Schritt für Schritt vorgehen. Blinder Aktionismus kostet Zeit und Geld.
      Küche: Jura GIGA 5 Pianoblack-Chrom Bj: 2012
      Büro: [sJura GIGA X3 ALU Bj: 2014
    • BlackSheep schrieb:

      Wenn daher bei einer höchstens ebenengleichen Justage vom Mahlring und Kegel kein ausreichend feiner bzw.
      zu feiner Mahlgrad erreicht wird, sind die Mahlsteine unbrauchbar, da die folgende Justage immer nur in Richtung
      Heben des Kegels gehen darf.
      Wenn beide auf gleicher Ebene (wie linkes Bild) liegen ist das Mahlgut vom linken Satz allerdings erheblich feiner als vom rechten Bild. Beim rechten ist der Spalt ja dann schon von Grund auf einiges grösser. Das hiesse das die Mahlsteine auf dem rechten Bild unter Umständen zu grob mahlen, oder?
      Bin jetzt zu faul zum nachsehen, aber dann müsste es ja 2 verschiedene Einstellanleitungen geben. Die neueren Mahlsteine brauchen dann ja weniger Rasten geöffnet zu werden um ein ähnliches Mahlergebnis zu erreichen. Eben weil sie ja konstruktionsbedingt nicht so fein wie die "alten" mahlen können...
      Kapselkaffee ist ne tolle Erfindung. Nur 80€/Kg und 8000t zusätzlicher Müll pro Jahr :thumbup:
    • Hallo
      Erst mal vielen Dank fur die Antworten.
      Wie BlackSheep schrieb, bei den Mahlsteinen die von vorne Rein tiefer in sich einfallen (rechtes Bild) habe ich das Problem um einen guten Mahlgrad zu bekommen, muss ich die Muhle auf den ausersten Einstellungen geben, das heisst wenn sich die Nahlringe ein bischen verbrauchen, kann ich nicht mehr feiner einstellen. Wie erwahnt die Mahlsteine (rechtes Bild( bei gleicher Mahlgrad einstellung mahlen grober.
      Wobei ich sagen muss es ist kein Unterschied ob V3 oder V5, mal habe ich V5 die tiefer reinfallen mal V3. Deshalb meine Frage, ob ich etwas falsch mache oder ob die Mahslteine nicht so ganz ok sind.

      Aber auf jeden vielen Dank.

      Gruss
    • Danceman schrieb richtig ich kann nur grober justieren aber nicht feiener. Und es funktionier am Anfang, die Frage ist nur wie lange, den danch kann ich nicht mehr feiner drehen.
      Ich versuche es nochmal mit dem Einbau, aber ich denke das wird nicht klappen.
      Ich habe es so gemacht wie auf der Anleitung.

      Danke

      Gruss
    • Hallo
      ich habe bei 30 V5 noch keine gehabt die ineinander fallen
      bei V3 schon umsoweiter sie ineinanderfallen
      umsoweiter mußt du das Mahlwerk zudrehen
      aber die neueren haben eine Anschlag und lassen sich nicht weitgenug zudrehen
      da geht nur V5 oder ein ein neues Mahlwerk
      ich teste immer mit der Papprolle so kann man schneller einstellen
      Grüße Harald
    • Gerade nachgesehen: Es waren bei mir V3 die ich letztens bestellt hatte. Die habe ich gerade nochmal aus Neugier ausgebaut, und die liegen wie auf dem rechten Foto oben sehr tief im Mahlring.

      harry owl schrieb:

      lassen sich nicht weitgenug zudrehen
      Das würde meine Gedanken erklären. Das feinste ist dann gröber als das feinste bei den "normalen" Mahlsteinen, und wie Dansoc sagte kann man bei Verschleiss dann nicht mehr viel nachstellen

      harry owl schrieb:

      ich teste immer mit der Papprolle so kann man schneller einstellen
      Das klingt interessant, aber ich habe keine Ahnung was du damit meinst ;(
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    • Kleine Ergänzung von mir:
      Ich hatte noch nie V3 Mahlsteine (auch wenn sie weit ineinander rutschen konnten)
      die sich, sofern sie ausreichend scharf waren, nicht richtig justieren ließen.
      Wenn die Dinger stumpf werden wird zwar auch der Mahlgrad grober, aber stumpfe
      Mahlsteine noch feiner zu stellen macht gar keinen Sinn, da dadurch die Mahlmenge
      nochmals zusätzlich verringert wird.

      Mag sein, dass das Gerät dann noch grundsätzlich funktionert und der Mahlgrad passabel
      aussieht, aber der Geschmack ist "hinüber".
      Immer logisch und Schritt für Schritt vorgehen. Blinder Aktionismus kostet Zeit und Geld.
      Küche: Jura GIGA 5 Pianoblack-Chrom Bj: 2012
      Büro: [sJura GIGA X3 ALU Bj: 2014
    • Danceman schrieb:

      Das klingt interessant, aber ich habe keine Ahnung was du damit meinst [img]https://komtra.de/forum/wcf/images/smilies/crying.png[/img]

      Die Papierrolle wird oben auf das Mahlwerk gestellt und mit Bohnen gefüllt.
      So brauchst man nicht jedesmal den Bohnenbehälter, bzw Deckel drauf machen.

      LG Jönne
      Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.
    • BlackSheep schrieb:

      sofern sie ausreichend scharf waren, nicht richtig justieren ließen.
      Das wird schon klappen, aber natürlich anders als bei den "normalen". Bei den V3 ist ja die Grundstellung schon eine andere...

      Joenne Jura-Schraubaer schrieb:

      So brauchst man nicht jedesmal den Bohnenbehälter, bzw Deckel drauf machen.
      :thumbsup:
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    • Hallo,

      ich habe keine negativen Erkenntnisse diesbezüglich
      und kann mir einen direkten Zusammenahng auch
      technisch nicht erklären, da der Motor immer bis zum
      Ende seiner Kraft zusammenfährt - ob da nun ein paar
      Millimeter mehr oder weniger Kaffeemehl drin ist, sollte
      daher bei Jura-BG keinen Unterschied machen. Anders
      könnte es bei einer BG mit Hebelmechanik aussehen.

      Gruß
      BS
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