Siemens EQ.6 TE604509DE Series 400 - geht nach Mahlen aus

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    • Siemens EQ.6 TE604509DE Series 400 - geht nach Mahlen aus

      Hersteller: Siemens | Typ-/Modell: EQ.6 TE604509DE Series 400 | ca. Baujahr: 2016

      Hallo,

      unsere EQ.6 hat 2,5 Jahre super funktioniert. Jetzt wo die Garantie abgelaufen ist, tritt folgender Fehler auf.
      Nach dem Mahlen geht sie einfach aus. Wenn man die Maschine anschaltet geht meist der erste Kaffeebezug noch.
      Beim 2. geht sie dann nach dem Mahlen aus. Wir hatten sie schon bei einem Service, jedoch ohne Erfolg.
      Habe schon den Antrieb getauscht, hat auch nicht geholfen.
      Es scheint ein eher seltenes Problem zu sein, da ich bisher nichts dergleichen im Netz gefunden habe.
      Komponententest war erfolgreich. Keine Fehler. Im Error Memory steht nichts drin.

      Error Log:
      Ceramic valve timeout: 2
      Overtemperature: 2
      Insufficient pump: 1
      PME Error: 1 --> was bedeutet PME??

      Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!!

      Gruß

      Mechanische Kentnisse vorhanden: JA | Elektrische Kentnisse vorhanden: JA | Messgerät vorhanden: JA
    • Das Netzteil schaltet in der oberen Brühstellung der BG ab.
      Der Endkontakt im Getriebe könnte daher die Ursache sein.

      Bei meiner EQ7 muß leider fast die komplette Maschine zerlegt werden um das Getriebe zu wechseln.
      Es müssen die Kunstoffgehäusehälfen des Chassis getrennt werden.
      Dazu müssen 4 in Bohrungen "versteckte" Schrauben gelöst werden.
      Helle Taschenlampe erforderlich.
      Vorher das gesamte Oberteil abbauen.
      Leider weiß ich nicht ob es bei deiner genau kompliziert ist.
      Ich hoffe nicht.

      Hier das Getriebe zu 43,50:* komtra.de/siemens-ersatzteile/…h-verocafe-veroaroma.html
      * Im Moment nicht lieferbar.
      Ein unbeschriebenes Blatt...
    • Katermikesch schrieb:

      Das Netzteil schaltet in der oberen Brühstellung der BG ab.
      Der Endkontakt im Getriebe könnte daher die Ursache sein.

      Hallo Katermikesch,

      den Antrieb habe ich anfangs auch vermutet und bereits gewechselt. Leider ohne Erfolg.

      Tobias L., der Ansatz mit der Leistungsplatine (Gleichrichter, Diode, etc.) könnte wirklich sein. Gestern lief sie erst mal für paar Kaffeebezüge wieder. Dann auf einmal nicht mehr. Es scheint, als ob die Spannung nach dem Mahlen zusammenbricht. Also wenn sie Wasser zieht und brühen will. Werde die Platine mal ausbauen und schauen. Danach berichte ich wieder...
    • So kurzes Update:

      Die Dioden (Gleichrichter, Shottky) scheinen in Ordnung. Jedenfalls lässt sich jeweils die Durchlassspannung messen.

      Ich vermute mittlerweile, dass es der NTC am Eingang sein könnte. Das würde ins Bild passen, da der erste Bezug meistens noch funktioniert, aber das Gerät beim 2. oder 3. Kaffee aussteigt. Vielleicht kühlt sich das Bauteil nicht ordnungsgemäß ab und begrenzt den Strom nicht oder der Widerstand bleibt zu hoch.
      Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

      Dann bliebe noch der IC des Netzteils. Das Datenblatt liefert einige hilfreiche Informationen. Es ist aber schwer die Funktion im inaktiven Zustand zu überprüfen. Die Bestückung der Strom- bzw. Spannungsüberwachung weisen die Werte auf auf, die auf den Widerständen stehen. Man könnte diese auch mal leicht verändern, um die Schwellen anzupassen. Hat jemand dazu vielleicht noch eine Idee?

      Tobias.L schrieb:

      Ich würde als erstes den Brückengleichrichter wechseln, weil der für das Mahlwerk und Netzteil zuständig ist.
      @TobiasL So wie ich das überblicke, hat das Mahlwerk eine eigene Versorgung über einen Triac.

      Viele Grüße
    • Ich bewundere deinen Ehrgeiz edpa, aber ohne Schlachtplatine zecks Probetausch oder Entnahme von Bauteilen wird das Ganze zur Tortur mit ungewissem Ausgang.
      Diese "Fehler" eine Reparatur um jeden Preis "zu erzwingen" mache ich heute nicht mehr.
      Ist mir zu zeitintensiv.

      Kenne ich aber noch von mir selbst. Damals waren es TV und HiFi Geräte usw.
      Es war für mich eine Art Sport ohne Schaltzeichnung zu reparieren.
      Die Bauteil oder Integrationsdichte war bei den Analoggeräten noch überschaubar.
      Ein Oszilloskop steht mir heute noch zur Verfügung.

      Natürlich war das Erfolgserlebnis nach gelungener Fehlerbeseitigung um so überwältigender.
      Daher kann ich dich auch verstehen, aber professionelle Hilfe wirst du in deinem Fall hier im Forum nicht wirklich erwarten können.
      Den meisten Leuten fehlt in der heutigen hektischen Zeit die Ruhe solche Fehler sytematisch einzugrenzen besonders wenn es keine SZ gibt.
      Ich weiß das dich mein Kommentar micht wirklich weiter bringt, tut mir Leid.
      Denke sonst eher positiv.
      Ein unbeschriebenes Blatt...
    • Bei den Eugster Maschinen habe ich auch viel Zeit investiert, dafür kann ich jetzt Recht zügig die Serienfehler reparieren. Nicht immer alles gleich weg schmeißen, vielleicht bekommt man irgendwann einen Geistesblitz. Auch wenn du den Brückengleichrichter gemessen hast, so würde ich ihn trotzdem tauschen. Da ich so eine ähnliche Platine schon bei mir hatte, glaube ich schon zu wissen, dass der Gleichrichter für beides zuständig ist.
      INFO-VIDEO

    Hilfe zur selbstständigen Reparatur von Kaffeevollautomaten (Jura, Delonghi, Siemens u.v.m.)